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Sieben von zehn Entscheidern meinen: „Schnelligkeit schlägt Perfektion“

Studie zur Digitalisierung des B2B-Handels

  • Unternehmen aller Stufen der digitalen Reife profitieren von der Digitalisierung der Vertriebskanäle
  • schnell und strategisch agierende Digitalisierer setzen Maßstäbe im B2B-Handel
  • künftige Trends geprägt durch Verzahnung weiterer Vertriebskanäle

Jena, 07. Februar 2019 – Schnelligkeit schlägt Perfektion – davon sind 68 Prozent der Entscheider überzeugt, wenn es um die Digitalisierung des B2B-Handels geht. „Schnell scheitern, schnell lernen“ wird somit zur gängigen Praxis und spiegelt wider, wie Unternehmen das Potenzial der Digitalisierung für sich zu nutzen lernen. Das ist auch nötig: Diejenigen, die bei der Digitalisierung ihres B2B-Geschäftes zögernd agieren oder das jetzige Tempo beibehalten, verlieren gegenüber ihrem Wettbewerb an Boden und damit heute schon ihre Zukunftschancen. Dies ist die wichtigste Erkenntnis aus dem neuen Intershop E-Commerce Report 2019, " Schnelligkeit schlägt Perfektion ", der heute veröffentlicht wurde.

Dafür ließ Intershop 400 B2B-Organisationen in Benelux, Frankreich, Deutschland, Skandinavien, Großbritannien und den USA befragen. Aus den Antworten der Befragten lassen sich digitale Reifegrade ihrer Organisationen ableiten sowie Einblicke in Erfahrungen, Strategien und Ausblicke zum Stand der Digitalisierung im B2B-Geschäft gewinnen.

Status quo: Die Hälfte aller Prozesse und Abteilungen ist digital

Dass sie innovativ sein und digitalisieren müssen um zu bestehen, darüber sind sich B2B-Organisationen in allen Phasen der digitalen Reifegradkurve weitgehend einig. Tatsächlich sagen drei Viertel (77 Prozent) der Befragten, dass Unternehmen, die jetzt nicht mit der Digitalisierung beginnen, in fünf Jahren ihre Geschäftstätigkeit einstellen werden. Derzeit sind allerdings gerade einmal 56 Prozent der Prozesse und Abteilungen in den Unternehmen voll digitalisiert.

Die untersuchten Unternehmen versuchen, ihre Digitalisierungsgeschwindigkeit zu beschleunigen und ihre Investitionen in dieser Hinsicht zu erhöhen. Insgesamt investierten sie im Jahr 2017 durchschnittlich 1,54 Mio. € in die Digitalisierung ihrer Vertriebs- und Serviceprozesse. Dieser Betrag soll in diesem Jahr auf 1,79 Mio. € steigen. Allerdings verfügt nur die Hälfte (53 Prozent) der befragten Unternehmen aktuell über eine vollständig entwickelte Strategie zur Digitalisierung von Vertrieb und Dienstleistungen.

Unter diesen zeigt sich Wachstum als einer der wichtigsten Treiber der Digitalisierung. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen gibt an, dass die Steigerung des Umsatzes (47 Prozent) oder des Marktanteils (45 Prozent) ihre Strategie beeinflussen. Fast ebenso hoch siedeln sie die Verbesserung des Kundenerlebnisses (46 Prozent) als Ziel von Digitalisierungsprojekten strategisch an.

Mehr Effizienz, mehr Abverkauf, mehr Kundenzufriedenheit

Die Auswirkungen der Digitalisierung von B2B-Vertrieb und -Services können enorm sein. Alle Befragten (100 Prozent) haben bereits Vorteile festgestellt. Am häufigsten nannten Sie dabei mehr Effizienz (42 Prozent), gefolgt von steigenden Sales-Erfolgen und einem Anstieg an Kundenzufriedenheit (je 39 Prozent).

Das resultiert auch aus dem Mix an Sales-Kanälen, die Kunden zur Wahl stehen: Eigene B2B-E-Commerce-Websites (48 Prozent) bleiben die häufigsten digitalen Kanäle für den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, dicht gefolgt von B2B-Marktplätzen (41 Prozent) und E-Mail (31 Prozent). Der Unterschied zwischen den Gruppen, die sich hinsichtlich ihres Digitalisierungsgrades unterscheiden, ist jedoch enorm: 69 Prozent der Digital Masters und 29 Prozent der Digitalen Newcomer verfügen über eigene E-Commerce-Seiten. Die Digital Newcomer scheinen hier jedoch dringenden Handlungsbedarf erkannt zu haben, da 2019 bereits 40 Prozent von ihnen einen eigenen Online-Kanal etablieren wollen.

„Je besser man ist, desto besser wird man“

Dr. Jochen Wiechen, Vorstandsvorsitzender der Intershop Communications AG, erklärt: „Der B2B-Handel befindet sich in einem sich selbst beschleunigenden Zyklus. Je besser man ist, desto besser wird man. Je schneller man ist, desto mehr Vertriebskanäle können betrieben werden und desto größer ihre Effizienz. Modulare Cloud-basierte Lösungen mit offenen Schnittstellen können eine große Hilfe sein, um digitale Vertriebskanäle zu stärken, zu erweitern und zu vernetzen. Dabei ist es egal, ob ein Unternehmen den Anschluss nicht verlieren will oder bereits die nächsten Entwicklungsschritte angeht.“

Top-Trend bis 2022 ist die Automatisierung von Sales-Prozessen: In den nächsten drei Jahren wird diese in allen identifizierten Gruppen zu einer Priorität. Dazu gehören z.B. Self-Service-Portale mit KI-basierten personalisierten Produkten und E-Services in Kombination mit Chat-Bots für den täglichen Kundenservice. Auch hier zeigen Digital Masters das stärkste Engagement und setzen damit Trends und Maßstäbe, mehr als die Hälfte will den Fortschritt im eigenen Unternehmen vorantreiben.

Der vollständige Intershop E-Commerce Report "Schnelligkeit schlägt Perfektion" steht hier zum kostenfreien Download bereit. Medienvertreter erhalten den Report auf Anfrage an pr@intershop.de zugeschickt.

Infografiken stehen in unserem Presseportal zur Verfügung.

Forschungsmethodik

Der Intershop E-Commerce Report "Schnelligkeit schlägt Perfektion" wurde im Auftrag von Intershop von Vanson Bourne, einem unabhängigen Spezialisten für Marktforschung für den Technologiesektor, durchgeführt. Befragt wurden 400 Entscheidungsträger aus den Bereichen Baustoffe, Werkzeuge, Baumaschinen, Großhandel und Maschinenausrüstung in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, USA, Benelux und Skandinavien in der zweiten Jahreshälfte 2018.

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Intershop Communications AG (gegründet 1992; Prime Standard: ISH2) ist ein konzernunabhängiger, im internationalen Vergleich führender Anbieter von Omnichannel-Commerce-Lösungen. Diese stehen als Cloud-basierte Commerce-asa-Service-Lösung oder als Lizenzmodell zur Verfügung und vereinen die Expertise aus über 25 Jahren Software-Entwicklung für den Online-Handel. Auf Wunsch orchestriert Intershop die gesamte Prozesskette im Omnichannel-Commerce – von der Konzeption von Online-Kanälen über die Implementierung der Software bis hin zur Koordinierung der Warenauslieferung, dem Fulfillment. Weltweit setzen über 300 Kunden für ihren digitalen Vertrieb an Geschäfts-und Endkunden auf Intershop. Zu den Kunden zählen sowohl große Unternehmen wie HP, BMW, Würth und die Deutsche Telekom als auch mittelständische Unternehmen. Intershop ist in Europa, in den USA sowie im asiatischpazifischen Raum tätig.

Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.

Intershop Pressekontakt

Heide Rausch
Head of Corporate Communication