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Personalisierte Produktempfehlungen unter Nutzung der Linked Open Data Cloud - Intershop unterstützt Forschungsprojekt zur semantischen Suche

  • Individualisierbare Produktsuche als Kern der User Experience
  • Community-basierter Ansatz des Suchsystems
  • Mögliche Integration in E-Commerce Software

Jena, 12. Dezember 2017 – Die Intershop Communications AG unterstützt ein Forschungsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) zum Verbessern der Suchergebnisse und der Diversität von Empfehlungssystemen, sogenannten Recommendation Engines. Hierbei steht ein Community-basierter Ansatz im Vordergrund, welchen die Nutzer des Systems möglichst nah an deren Bedürfnisse anpassen können.

In einem Online-Shop stehen Nutzern in der Regel eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, Produkte zu finden. So werden mittels einer Stichwortsuche erste Ergebnisse erzielt. Im nächsten Schritt können Kunden diese mithilfe passender Filteroptionen an ihre Bedürfnisse anpassen. Zusätzlich ist in vielen Webseiten moderner Shops eine Einblendung automatisch generierter Empfehlungen integriert. Diese werden auf Basis der Kaufhistorie und mittels eines sogenannten Empfehlungssystems erstellt. Die Produkte, auf die der Kunde dadurch aufmerksam gemacht wird, sind oftmals hochrelevant, obwohl der Nutzer  nicht selbst nach ihnen gesucht hätte. Entsprechend spielen Empfehlungssysteme als Wegbereiter einer ansprechenden User Experience eine große Rolle, da sie das mühelose Finden zusätzlicher, auch unerwarteter, Ergebnisse unterstützen können. Allerdings erzielen Empfehlungssysteme nach wie vor schlechte Resultate, wenn die Datenbasis, auf deren Grundlage die Vorschläge erstellt werden, unzureichend ist.

Aus diesen Gründen wurde am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena ein neuartiges Empfehlungssystem namens „SKOSRec Engine“ entwickelt. Das System kann automatisch generierte Vorschläge besser an Kundenbedürfnisse  im E-Commerce anpassen. Es verarbeitet Informationen aus der öffentlich zugänglichen und vernetzten Daten-Cloud, der sogenannten Linked Open Data Cloud.

Dr. Jochen Wiechen, CEO von Intershop, zum Forschungsansatz: „Um sich im Wettbewerb als relevanter Anbieter zu behaupten und Kunden zu einem zügigen Kaufabschluss zu führen, können präzise Suchergebnisse, die die Kundenerwartungen im besten Fall sogar übertreffen, erhebliche Mehrwerte schaffen - sowohl für den Kunden, der schneller und gar besser passende Angebote findet, als auch im Sinne des Umsatzpotentials für den Händler. Den Community-basierten Ansatz der SKOSRec Engine finden wir dafür spannend, denn er bringt durch höhere Glaubwürdigkeit der Community mehr Vertrauen in die Empfehlung und kann damit zu einer schnelleren Kaufentscheidung beitragen.“

Untersuchungen haben ergeben, dass Empfehlungen, die auf der Grundlage dieser neuartigen Ansätze generiert wurden, oft als besser bewertet werden als die Vorschläge eines herkömmlichen Empfehlungssystems. Die „SKOSRec Engine“ hat demnach deutliches Potential, die User Experience und in der Konsequenz die Konversionsrate im Online-Shop erheblich zu verbessern. Im Rahmen des Projektes wird man sich der Frage widmen, inwieweit die neuartigen Empfehlungsansätze in bestehende Systemlandschaften der Intershop Commerce Suite integriert werden können.

Nils Breitmann, Enterprise Architect bei Intershop zeigt sich überzeugt von der Kooperation: „Eine E-Commerce-Lösung ist weit mehr als nur ein Online-Shop und kann  durch die kreative Verknüpfung verschiedenster Daten und Services ständig verbessert werden. Wir nennen das Synaptic Commerce und sind begeistert von der Idee, dieses Konzept mit Informationen aus der öffentlich zugänglichen Linked Open Data Cloud auf die nächste Stufe zu heben.“

Prof. Dr. Johannes Ruhland, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der FSU Jena: „Wir legen viel Wert auf praxisnahe Entwicklungen. Dafür ist Intershop ein zuverlässiger Kooperationspartner unseres Lehrstuhls. Im Zuge der langjährigen Zusammenarbeit konnten bereits zahlreiche Projekte erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. So wurde z.B. das Potential von Tools für das Omni-Channel-Marketing oder der Einsatz von Sprachassistenten in Shopsystemen evaluiert. Außerdem haben die Projektpartner bei der Konzeptionierung von E-Commerce-Lösungen im Bereich Cloud-Computing zusammengearbeitet. In dem neu gestarteten Projekt zur Verbesserung personalisierter Produktempfehlungen soll nun an die gute Zusammenarbeit angeknüpft werden. Dabei hat das Forschungsvorhaben beste Chancen, später in produktiv laufenden Systemen für Kunden eingesetzt zu werden.“

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Intershop Communications AG (gegründet 1992; Prime Standard: ISH2) ist der führende unabhängige Anbieter innovativer und umfassender Lösungen für den Omni-Channel-Commerce. Das Unternehmen bietet leistungsstarke Standardsoftware für den Vertrieb über das Internet sowie alle zugehörigen Dienstleistungen. Darüber hinaus übernimmt Intershop im Auftrag seiner Kunden die gesamte Prozesskette des Online-Handels einschließlich Fulfillment. Weltweit setzen über 300 große und mittelständische Unternehmen und Organisationen auf Intershop. Zu ihnen zählen u. a. HP, BMW, Würth und die Deutsche Telekom. Intershop hat seinen Sitz in Deutschland (Jena) und unterhält Niederlassungen in den USA, Europa, Australien und China.

Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.

Intershop Pressekontakt

Heide Rausch
Head of Corporate Communication