Pressemitteilung | 11.08.2010
Intershop mit erneuter Umsatzsteigerung im zweiten Quartal 2010
- Nettoumsatz steigt in Q2 um 32% auf 8,9 Mio. Euro gegenüber Q2 2009
- Mit 17,2 Mio. EUR höchster Halbjahresumsatz seit sieben Jahren
- EBIT erreicht Plus von 37% im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum
Jena, 11. August 2010 – Die
Intershop Communications AG, Anbieter integrierter E-Commerce-Lösungen, hat
heute die Geschäftsergebnisse des ersten Halbjahres 2010 veröffentlicht.
Das
Unternehmen hat im zweiten Quartal des Jahres 2010 einen Nettoumsatz von 8,9
Mio. Euro erzielt, damit den Rekordumsatz des ersten Quartals von 8,3 Mio. Euro
nochmals übertroffen und mit einem kumulierten Nettoumsatz von 17,2 Mio. Euro den
höchsten Halbjahresumsatz seit 2003 erreicht. Es wurde ein Plus gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres von 26% erwirtschaftet, was vor allem aus dem
Ausbau des Geschäfts mit den großen Bestandskunden (Platinum Accounts)
resultiert.
Das Bruttoergebnis nach sechs Monaten stieg um 22% von 6,0 Mio. Euro
auf 7,3 Mio. Euro. Die Bruttomarge lag bei 43%. Die betrieblichen Aufwendungen
erhöhten sich von 5,7 Mio. Euro auf 6,9 Mio. Euro, wovon rund 0,4 Mio. Euro auf
Sondereffekte wie Kosten für die außerordentliche Hauptversammlung sowie
Rechts- und Beratungskosten entfielen.
Das EBITDA erhöhte sich von 1,1 Mio. EUR in der Vorjahresperiode auf
1,5 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) überstieg mit 420 TEUR das Niveau
des ersten Halbjahres 2009 (306 TEUR) um 37%. Bereinigt um Sondereffekte liegt das
Halbjahres-EBIT bei rund 820 TEUR und damit 170% besser als der entsprechende
Wert für das Vorjahr. Das Nettoergebnis für den Berichtszeitraum lag bei 395
TEUR nach 440 TEUR im Vorjahr – hier schlagen die deutlich gestiegenen
Investitionen zu Buche. Der Schwerpunkt der Investition gilt einerseits der
Vertiefung der Beziehungen zu bestehenden Platinum Accounts und andererseits
dem Gewinn neuer Platinum Accounts.
Die liquiden Mittel zum 30. Juni 2010 stiegen deutlich um 9,7 auf 16,0
Mio. Euro. Die Erhöhung resultierte primär aus dem operativen Cashflow von 6,7
Mio. Euro sowie zweier im zweiten Quartal durchgeführter Kapitalerhöhungen.
Die positiven Entwicklungen im zweiten Quartal 2010
berücksichtigend, prognostiziert der Vorstand für das Gesamtjahr nun ein
Umsatzwachstum von rund 20%. Wegen gestiegener Investitionen in die nachhaltige
Unternehmensentwicklung wird das Ergebnis diesen Wachstumsschub zunächst nicht
abbilden können und sich im Bereich des Vorjahresniveaus einpendeln, folglich
auf jeden Fall deutlich positiv sein.
Informationen zum Unternehmen
Intershop Communications AG (gegründet 1992; Prime Standard: ISH2) ist ein führender Anbieter innovativer und umfassender E-Commerce-Lösungen. Das Unternehmen bietet leistungsstarke Standardsoftware für den Vertrieb über das Internet sowie alle zugehörigen Dienstleistungen an. Umfassende Online-Marketing-Services liefert die Intershop-Tochter SoQuero. Darüber hinaus übernimmt Intershop im Auftrag seiner Kunden die gesamte Prozesskette des Online-Handels einschließlich Fulfillment. Mit der Transaktionsplattform der 100-prozentigen Tochter TheBakery profitieren Geschäftspartner darüber hinaus von einem übergreifenden Bestell-, Lieferanten-, Produkt- und Vertriebskanal-Management.
Weltweit setzen über 500 große und mittelständische Unternehmen und Organisationen auf Intershop. Zu ihnen zählen u. a. HP, BMW, Bosch, Otto, Deutsche Telekom und Mexx. Intershop hat seinen Sitz in Deutschland (Jena) und unterhält Niederlassungen in den USA, Europa und Australien.
Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.