Intershop Communications AG | Pressemitteilung |

Intershop steigert Lizenzerlöse im Geschäftsjahr 2013 um 20 %

  • Lizenzerlöse im vierten Quartal um 105 % gesteigert; Gesamtjahr +20 %
  • Insgesamt wächst der Nettoumsatz um 3 % auf 53,6 Mio. Euro
  • Hohe Investitionen in Marketing und Vertrieb: EBIT von -3,2 Mio. Euro

Jena, 19. Februar 2014 – Die Intershop Communications AG (ISIN: DE000A0EPUH1), führender unabhängiger Anbieter innovativer Lösungen für den Omni-Channel-Commerce, hat im Geschäftsjahr 2013 auf Basis vorläufiger Zahlen einen Nettoumsatz von 53,6 Mio. Euro (Vorjahr: 51,8 Mio. Euro) erzielt. Maßgeblich für die Steigerung um 3 % war das außerordentlich starke vierte Quartal, in dem sich insbesondere die Lizenzerlöse mit einem Plus von 105 % gegenüber dem Vorjahresquartal erfreulich entwickelten. Mit einem Nettoumsatz von 15,0 Mio. Euro erzielte Intershop damit im vierten Quartal das beste Ergebnis seit dem zweiten Quartal 2001 (Vorjahr: 13,1 Mio. Euro). Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2013 verliefen hingegen sowohl im Beratungsgeschäft als auch bei den Lizenzverkäufen verhalten. Der Umsatz- und Ergebnissprung im vierten Quartal konnte die Verluste aus den ersten neun Monaten folglich nicht ausgleichen. Wesentliche Ursache für das negative EBIT von 3,2 Mio. Euro sind die deutlich erhöhten Investitionen in Marketing und Vertrieb.

Finanzvorstand Ludwig Lutter resümiert: „Das vierte Quartal mit zahlreichen Neukunden und Erlösen auf Rekordniveau zeigt, dass wir im umkämpften Markt für Omni-Channel-Commerce-Lösungen auf einem guten Weg sind. Unser intensiviertes Marketing- und Vertriebsengagement ist mit hohen Kosten verbunden, die sich aber durch eine höhere Marktpräsenz und die Gewinnung von Marktanteilen bezahlt machen.“

Nach wie vor größter Umsatzposten im zurückliegenden Geschäftsjahr war das Beratungsgeschäft, das jedoch um 9 % auf 25,8 Mio. Euro zurückging. Wesentliche Gründe für diese Entwicklung sind geringere Erlöse bei einigen Großkunden. Das Lizenzgeschäft konnte dank des starken vierten Quartals im Gesamtjahr um 20 % auf insgesamt 6,3 Mio. Euro zulegen. Ebenfalls positiv entwickelten sich die Sonstigen Erlöse, insbesondere das Full-Service-Geschäft. Hier verbuchte Intershop in 2013 einen Zuwachs von 72 % auf 8,7 Mio. Euro. Die Online-Marketing-Erlöse erhöhten sich um 2 % auf 4,4 Mio. Euro. Rückläufig war hingegen der Bereich Wartung, der im Geschäftsjahr mit Nettoumsätzen von 8,3 Mio. Euro ein Minus von 6 % verbuchte.

Intershop hat im vergangenen Jahr das Bruttoergebnis um 9 % von 17,4 Mio. Euro auf 18,8 Mio. Euro gesteigert. Die Bruttomarge lag bei 35 % gegenüber 34 % im Vorjahr. Grund für den leichten Anstieg sind vor allem die höheren Lizenzerlöse im Berichtszeitraum. Das operative Ergebnis vor Abzug der Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich von 1,8 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) fiel von -0,6 Mio. Euro auf -3,2 Mio. Euro. Der Jahresfehlbetrag lag bei -3,3 Mio. Euro nach -0,6 Mio. Euro im Jahr 2012. Das Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) belief sich auf -0,11 Euro (Vorjahr: -0,02 Euro). Aufgrund des negativen Jahresergebnisses blieb der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -4,1 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 2,0 Mio. Euro.

Die Intershop-Bilanz bleibt zum Stichtag 31. Dezember 2013 frei von Finanzverbindlichkeiten und weist eine sehr komfortable Eigenkapitalquote von 72 % auf. Die Bilanzsumme reduzierte sich um 4,9 Mio. Euro auf 33,7 Mio. Euro, was vor allem aus der Verringerung der liquiden Mittel von 14,4 Mio. Euro auf 7,4 Mio. Euro resultiert.

Ausbau des Kundenportfolios sowie des internationalen Partnernetzwerks

Als Resultat der Vermarktungsoffensive gewann Intershop in 2013 weltweit zahlreiche neue Kunden und Projekte. Zudem wurde der systematische Ausbau des Partnernetzwerks erfolgreich fortgesetzt. Im Jahr 2014 wird ein Schwerpunkt der Vertriebsaktivitäten auf der Region Nordamerika liegen, weshalb weiterhin hohe Marketing- und Vertriebsinvestitionen erforderlich sind. Zudem ist geplant, den Bereich Vertrieb und Marketing in Zukunft aus der Niederlassung Berlin zu führen. Intershop-Vorstandssprecher Jochen Moll: „Wir sind bei dem Ausbau des internationalen Geschäfts einen guten Schritt vorangekommen, transformieren das Unternehmen weiter zu einem ganzheitlichen Anbieter von Omni-Channel-Commerce-Lösungen und steigern den Produktvertrieb. Dass diese Entwicklung in die richtige Richtung geht, bestätigen uns auch die großen Analystenhäuser.“

Der vollständige Konzernabschluss wird Mitte März 2014 veröffentlicht. Alle in dieser Meldung genannten Geschäftszahlen sind vorläufig und stehen unter dem Vorbehalt der Abschlussprüfung.

Kontakt:
Investor Relations
Heide Rausch
T: +49-3641-50-1000
F: +49-3641-50-1001
ir@intershop.de

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Informationen zum Unternehmen

Intershop Communications AG (gegründet 1992; Prime Standard: ISH2) ist der führende unabhängige Anbieter innovativer und umfassender Lösungen für den Omni-Channel-Commerce. Das Unternehmen bietet leistungsstarke Standardsoftware für den Vertrieb über das Internet sowie alle zugehörigen Dienstleistungen. Darüber hinaus übernimmt Intershop im Auftrag seiner Kunden die gesamte Prozesskette des Online-Handels einschließlich Fulfillment. Weltweit setzen über 300 große und mittelständische Unternehmen und Organisationen auf Intershop. Zu ihnen zählen u. a. HP, BMW, Würth und die Deutsche Telekom. Intershop hat seinen Sitz in Deutschland (Jena) und unterhält Niederlassungen in den USA, Europa, Australien und China.

Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.

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Heide Rausch

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