Intershop Communications AG | Pressemitteilung |

Intershop mit weiterer, deutlicher Umsatz- und EBIT-Steigerung zum Halbjahr 2011

  • Nettoumsatz steigt um 39 % auf  23,0 Mio. Euro
  • EBIT bei 766 TEUR – ein Plus von 82 %
  • Bestes Halbjahresergebnis seit acht Jahren

Jena, 10. August 2011 – Die Intershop Communications AG (ISIN: DE000A0EPUH1), Anbieter integrierter E-Commerce-Lösungen, hat heute die Zahlen für das erste Halbjahr 2011 bekannt gegeben.

Das Unternehmen erreichte ein Plus von 39 % bei den Nettoumsatzerlösen, die sich auf 23,0 Mio. Euro beliefen. Zu dieser Umsatzsteigerung trugen alle Geschäftsbereiche bei. Die gute Entwicklung ist einerseits auf den Ausbau des Geschäfts mit den bestehenden Großkunden (Platinum Accounts) zurückzuführen und resultiert andererseits aus dem Gewinn weiterer  Projekte.

Die Lizenzerlöse beliefen sich auf 1,8 Mio. Euro, was einem Plus von 43 % entspricht. Der mit einem Anteil von 56 % am gesamten Nettoumsatz größte Bereich, Beratung und Schulung, wuchs um 53 % auf 12,9 Mio. Euro. Die Wartungserlöse steigerten sich um 7 % auf 5,1 Mio. Euro, im Online-Marketing legten die Umsätze im ersten Halbjahr gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 37 % auf 1,6 Mio. Euro zu. Auch bei den sonstigen Erlösen (Full Service und Transaktionsplattform) wurde eine Erhöhung von 68 % auf 1,6 Mio. Euro registriert.

Das Bruttoergebnis für die ersten sechs Monate des Jahres belief sich auf 8,8 Mio. Euro, was einer Bruttomarge von 38 % entspricht. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) lag bei 1,4 Mio. Euro, das operative Ergebnis (EBIT) erreichte 766 TEUR, womit eine EBIT-Marge von 3,3 % realisiert wurde. Intershop erreichte für das erste Halbjahr 2011 einen Nettogewinn von 1.112 TEUR was im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert von 395 TEUR einen Anstieg von 182 % widerspiegelt. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,04 EUR (verwässert und unverwässert) nach 0,01 EUR in der Vorjahresperiode.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) zeigten einen Anstieg von 35 % auf 2.318 TEUR. Dieser Zuwachs ist in erster Linie Resultat der Ausweitung des Mitarbeiterstabs in diesem Sektor sowie der intensiveren Einbindung externer Kräfte.

Weiterhin wurde in die Bereiche Vertrieb und Marketing investiert. Die Aufwendungen erreichten 3.076 TEUR nach 1.897 TEUR im Vorjahreshalbjahr. Hier schlugen die stark intensivierten Marketingaktivitäten ebenso zu Buche, wie die höheren Investitionen in das Vertriebspartner-Netzwerk. Die erhöhten Aufwendungen zielen auf eine Stärkung und Beschleunigung der künftigen Unternehmensentwicklung.

Trotz der deutlich ausgeweiteten geschäftlichen Aktivitäten blieben die allgemeinen Verwaltungskosten nahezu konstant und erreichten 2.723 TEUR.

Die Bilanzsumme am 30. Juni des Jahres steigerte sich auf 39,3 Mio. Euro gegenüber 36,2 Mio. Euro per Ende 2010. Die Eigenkapitalquote lag bei 66 % auf weiterhin hohem Niveau (68 % per Ende 2010). Die liquiden Mittel beliefen sich auf 16,3 Mio. Euro und damit nahezu unverändert gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2010.

CFO Ludwig Lutter: „Intershop weist zum Ende des Halbjahres eine weiterhin sehr solide Vermögens- und Finanzlage auf. Die Steigerungen bei Umsatz und Gewinn zeigen im Rückblick, dass der Vorstand richtige Entscheidungen in einem schwierigen, weil volatilen Marktumfeld getroffen hat. Dass wir unseren Kurs weiterhin konsequent umsetzen, belegen unsere ebenso ansehnlichen wie nachhaltigen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in unseren Mitarbeiterstab.“

Intershop hat im ersten Halbjahr 2011 wichtige neue Vertragsabschlüsse verbucht. So wurde mit der Otto Group, seit Jahren einer der größten Kunden von Intershop, ein Rahmenvertrag über drei Jahre mit einem Umsatzvolumen im mittleren siebenstelligen Euro-Bereich erneuert werden. Zudem erhielt die Gesellschaft einen weiteren Serviceauftrag von ihrem strategischen Partner GSI mit einer Laufzeit bis Ende 2011, der bei Abruf aller Leistungen ebenfalls für einen Umsatz im mittleren siebenstelligen Euro-Bereich steht. Der Vertrag mit dem Weltmarktführer im Handel von Montage- und Befestigungsmaterial, der Adolf Würth GmbH & Co. KG, wurde entscheidend ausgeweitet. Und das Online-Reisebüro „start.de“ der Deutschen Bahn AG ist Neukunde der SoQuero GmbH, hundertprozentige Tochter der Intershop Communications AG.

CFO Ludwig Lutter: „Für das Gesamtjahr 2011 bestätigt der Vorstand seine Prognose eines Umsatzwachstums von 10 bis 20 % und eines operativen Ergebnisses auf Vorjahresniveau.“

Der Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2011 steht zum Download unter http://www.intershop.de/investoren-finanzberichte.html bereit.

Kontakt:

Investor Relations
Stephan Leschke
T: +49-3641-50-1371
F: +49-3641-50-1309
ir@intershop.de

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Informationen zum Unternehmen

Intershop Communications AG (gegründet 1992; Prime Standard: ISH2) ist der führende unabhängige Anbieter innovativer und umfassender Lösungen für den Omni-Channel-Commerce. Das Unternehmen bietet leistungsstarke Standardsoftware für den Vertrieb über das Internet sowie alle zugehörigen Dienstleistungen. Darüber hinaus übernimmt Intershop im Auftrag seiner Kunden die gesamte Prozesskette des Online-Handels einschließlich Fulfillment. Weltweit setzen über 300 große und mittelständische Unternehmen und Organisationen auf Intershop. Zu ihnen zählen u. a. HP, BMW, Würth und die Deutsche Telekom. Intershop hat seinen Sitz in Deutschland (Jena) und unterhält Niederlassungen in den USA, Europa, Australien und China.

Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.

Intershop Pressekontakt

Heide Rausch

Head of Corporate Communication

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