Intershop Communications AG | Ad-hoc-Meldung |

Intershop veröffentlicht Zahlen für die ersten neun Monate 2009

Trotz Investitionszurückhaltung in Folge der Wirtschaftskrise, Intershop mit wichtigen Kundenabschlüssen

  • Umsatzerlöse mit 20,6 Mio. EUR auf Vorjahresniveau
  • Bruttomarge von 37% auf 43% gesteigert
  • Wertberichtigung auf Quelle belastet Ergebnis
  • EBIT und Nettoergebnis negativ
  • Nach Quartalsabschluss eingegangene Forderung gegenüber Quelle führt zu positivem Ergebniseffekt in Q4


Jena, 9. November 2009 – Die Intershop Communications AG (ISIN: DE000A0EPUH1), Anbieter integrierter E-Commerce-Lösungen, hat heute die Geschäftsergebnisse für die ersten neun Monate 2009 bekannt gegeben.

Das Unternehmen hat im Berichtszeitraum einen Nettoumsatz von 20,6 Mio. EUR erzielt und liegt damit 1% unter dem Vergleichswert der Vorjahresperiode (20,8 Mio. EUR). Trotz Investitionszurückhaltung in Folge der Wirtschaftskrise, hat das Unternehmen wichtige Kundenabschlüsse verbucht und Umsatzausfälle beim Großkunden Quelle kompensiert. Gleichzeitig verbesserte sich die Umsatzqualität, was durch die Steigerung der Bruttomarge von 37% auf 43% deutlich wird.

Auf der Ertragsseite führten die Insolvenz der Quelle-Gruppe sowie die angekündigte Einstellung des Geschäftsbetriebs von Quelle Deutschland zu Belastungen im Intershop-Zahlenwerk. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum Wertberichtigungen auf Forderungen gegenüber dem Versandhändler in Höhe von 824 TEUR vorgenommen, wovon 268 TEUR bereits im zweiten Quartal abgeschrieben worden waren. Nach Quartalsabschluss hat Quelle einen Teil dieser wertberichtigten Forderungen bezahlt, so dass im vierten Quartal ein Ertrag von rund 400 TEUR gebucht werden kann.

In den ersten neun Monaten erreichte Intershop ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 584 TEUR nach 1,8 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2008. Das operative Ergebnis (EBIT) ging von 1,5 Mio. EUR auf -628 TEUR zurück, das Nettoergebnis reduzierte sich von 1,1 Mio. EUR auf -469 TEUR. Neben Quelle waren höhere Abschreibungen auf Software sowie Vorlaufkosten bei der 2009 erworbenen Tochtergesellschaft „The Bakery“ für den Rückgang des Ergebnisses verantwortlich.

Die liquiden Mittel zum Ende des Berichtszeitraums lagen bei 5,3 Mio. EUR nach 7,9 Mio. EUR ein Jahr zuvor. Das Eigenkapital ging leicht von 16,3 Mio. EUR zum Jahresende 2008 auf 16,1 Mio. EUR per Ende September 2009 zurück. Die Eigenkapitalausstattung ist mit einer Quote von 65% nach wie vor sehr solide.

Für 2009 hat der Vorstand seine Prognose angepasst und erwartet ein Umsatz auf Vorjahresniveau. Für 2010 rechnet Intershop wieder mit steigenden Umsätzen und einem deutlich positiven Ergebnis.

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Informationen zum Unternehmen

Intershop Communications AG (gegründet 1992; Prime Standard: ISH2) ist der führende unabhängige Anbieter innovativer und umfassender Lösungen für den Omni-Channel-Commerce. Das Unternehmen bietet leistungsstarke Standardsoftware für den Vertrieb über das Internet sowie alle zugehörigen Dienstleistungen. Darüber hinaus übernimmt Intershop im Auftrag seiner Kunden die gesamte Prozesskette des Online-Handels einschließlich Fulfillment. Weltweit setzen über 300 große und mittelständische Unternehmen und Organisationen auf Intershop. Zu ihnen zählen u. a. HP, BMW, Würth und die Deutsche Telekom. Intershop hat seinen Sitz in Deutschland (Jena) und unterhält Niederlassungen in den USA, Europa, Australien und China.

Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.

Intershop Investor Relations

Heide Rausch

Head of Corporate Communication

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