Intershop Communications AG | Ad-hoc-Meldung |

Intershop Communications AG gibt Ergebnis für das zweite Quartal 2007 bekannt

Im zweiten Quartal 2007 konnte Intershop einen deutlichen Umsatzanstieg erzielen

Jena, 26. Juli 2007 - Intershop Communications AG (Prime Standard: ISH2) gab heute das Ergebnis für das zweite Quartal 2007 zum 30. Juni 2007 bekannt und revidierte im Hinblick auf außerordentliche Restrukturierungskosten die Jahresprognose. 

Im zweiten Quartal 2007 konnte Intershop einen deutlichen Umsatzanstieg erzielen: Der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorquartal um 38% von 6,1 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro; gegenüber dem zweiten Quartal 2006 verdoppelte er sich. 
Die im Gesamtumsatz enthaltenen Lizenzerlöse erhöhten sich von 0,8 Mio. Euro im Vorquartal auf 2,1 Mio. Euro (plus 154%) bzw. verdoppelten sich gegenüber dem zweiten Quartal 2006. In den Lizenzumsätzen des zweiten Quartals 2007 sind Umsätze aus einem Großauftrag in Höhe von 1,4 Mio. Euro enthalten. 
Die Serviceerlöse stiegen von 5,3 Mio. Euro im Vorquartal auf 6,4 Mio. Euro (plus 20%). Im Vergleich dazu betrugen die Serviceerlöse 3,2 Mio. Euro im zweiten Quartal 2006, wobei hierin noch keine Online Marketing Umsätze enthalten sind. Diese betrugen im zweiten Quartal 2007 1,5 Mio. Euro. 

Die Gesamtbetriebskosten (Herstellungskosten zzgl. betriebliche Aufwendungen und Erträge) betrugen 10,1 Mio. Euro im Vergleich zu 7,5 Mio. Euro im Vorquartal. Bereinigt um hierin enthaltene Restrukturierungskosten in Höhe von 2,1 Mio. Euro ergibt dies eine Steigerung von 7% bei einer Umsatzsteigerung von 38%. Die Restrukturierungskosten enthalten zum einen eine außerordentliche Erhöhung der Rückstellungen im Hinblick auf eine kurzfristig angestrebte endgültige Beilegung der Risiken aus den Rechtsstreitigkeiten mit dem Vermieter des Unternehmenssitzes „Intershop Tower“ in Jena in Höhe von 1,4 Mio. Euro, zum anderen personalbezogene Kosten infolge der Durchführung des bereits im April kommunizierten Restrukturierungsprogramms in Höhe von 0,7 Mio. Euro. 
Im zweiten Quartal 2006 betrugen die Gesamtbetriebskosten 5,4 Mio. Euro; in diesem Vergleichsquartal waren jedoch noch keine Online Marketingkosten angefallen (in Q2 2007: 1,4 Mio. Euro) und zusätzlich waren seinerzeit sonstige betriebliche Erträge aus einem Rechtsstreit in Höhe von 1,0 Mio. Euro ausgewiesen worden. 

Intershops Nettoverlust einschließlich Restrukturierungskosten betrug im zweiten Quartal 2007 1,7 Mio. Euro bzw. 0,08 Euro je Aktie. Vor Restrukturierungskosten hat Intershop im Berichtsquartal einen Nettogewinn in Höhe von 0,4 Mio. Euro bzw. 0,02 Euro je Aktie erzielt. Im ersten Quartal 2007 entstand ein Nettoverlust von 1,4 Mio. Euro bzw. 0,07 Euro je Aktie; im zweiten Quartal 2006 betrug der Nettoverlust 1,3 Mio. Euro bzw. 0,06 Euro je Aktie. 

Der Cashflow im zweiten Quartal 2007 ist positiv. Die Gesamtliquidität (liquide Mittel, handelbare Wertpapiere und liquide Mittel mit Verfügungsbeschränkung) des Unternehmens stieg von 8,1 Mio. Euro zum 31. März 2007 auf 9,0 Mio. Euro zum 30. Juni 2007. Zum 31. Dezember 2006 betrug sie 11,2 Mio. Euro. Die hierin enthaltenen frei verfügbaren liquiden Mittel erhöhten sich von 1,8 Mio. Euro zum 31. März 2007 auf 2,7 Mio. Euro zum 30. Juni 2007; zum 31. Dezember 2006 betrugen sie 3,6 Mio. Euro. 

Ausblick 

Das Unternehmen erwartet für das zweite Halbjahr 2007 ein ausgeglichenes Nettoergebnis und einen positiven Cashflow. Deutliche Kostenreduzierungen sowie ebenfalls deutlich gestiegene Umsätze sind Grundlage für diese positive Einschätzung. Die Auftragslage zu Beginn des dritten Quartals stellt sich vielversprechend dar.
Durch den hohen Nettoverlust im ersten Quartal 2007 und den Nettoverlust im zweiten Quartal 2007 durch die hohen Restrukturierungskosten geht die Gesellschaft derzeit davon aus, das prognostizierte positive Nettoergebnis für das Geschäftsjahr 2007 nicht zu erreichen. 

Die vollständige Pressemitteilung zu dieser Ad-hoc-Meldung ist zu finden unter http://www.intershop.de.

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Informationen zum Unternehmen

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Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.

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